Der Tempel auf Bali befindet sich in der Hochebende in der Nähe des Vulkans Batur. Der Himmel zieht sich dramatisch zusammen, der Tempel zeichnet sich in harten Kontrasten vor dem Naturschauspiel ab. Bali (Indonesien) wird auch die Insel der 1000 Tempel genannt.
Bali – das indonesische Paradies: Vor der indonesischen Küste findet sich die paradiesische Insel Bali. Mit einer Grundfläche von ca. 5.500 Quadratkilometern und knapp über 3 Millionen Einwohnern ist Bali zwar klein, bietet aber einen unwahrscheinlich großen Schatz an Dingen, die einen Urlaub unvergesslich machen. Hauptstadt der Insel ist Denpasar.
Bali gehört zu den Sunda-Inseln
Die Insel Bali ist den Kleinen Sunda-Inseln zugehörig und befindet sich im Westen dieser Inselgruppe. Die Bali-Straße trennt Bali von seiner benachbarten Insel Java. So liegt Bali im indischen Ozean genau zwischen Java und Lombok. Der balinesischen Provinz gehören auch die Inseln Nusa Penida, Nusa Ceningan und Nusa Lembongan. Die Natur der Insel inklusive ihrer Tierwelt ist sehr stark mit der zu vergleichen, die auch am malaiischen Festland zu finden ist. Grund hierfür ist die Tatsache, dass die sehr flachen Meeresstraßen zwischen Malaysia und Bali in der Vergangenheit häufiger trocken waren. Von der benachbarten Insel Lombok unterscheidet sich Bali allerdings sehr stark in der Gestaltung der Fauna und Flora, da zwischen den beiden Inseln eine sehr tiefe Meeresstraße, die Wallace-Linie, befindet, die die asiatische von der australischen Natur trennt.
Die Berge, die auf Bali zu finden sind, sind meist vulkanischer Art und nehmen circa zwei Drittel der Inselfläche ein. Der höchste Berg der Insel ist der Gunung Agung mit einer Höhe von 3.142 Metern. Die Balinesen betrachten den Gunung Agung als Sitz der Götter. Zum letzten Mal brach der Gunung Agung im Jahre 1963 aus und bescherte der Insel eine große Katastrophe.
Tropische Wälder auf Bali
Die tropischen Wälder Balis wurden durch die Kultivierung der Insel stark in Mitleidenschaft gezogen und nehmen heute eine kleinere Fläche ein, als dies noch vor Jahren war. Seit 1984 sind diese Wälder allerdings geschützt und bilden einen Teil des Bali-Barat-Nationalparks. Überall auf der Insel können bunt blühende Bäume wie der Hibiskus oder auch die Schraubenbäume bewundert werden und an Reisfeldern mangelt es der Insel in keinem Fall.
Für einen Urlaub, der in einem tropischen Paradies stattfinden soll, ist Bali nahezu prädestiniert. Die Einwohner sind herzlich und freundlich und empfangen Touristen als gern gesehene Gäste. Kulturell sowie landschaftlich bietet Bali seinen vielzähligen Urlaubern eine nicht enden wollende Vielfalt, die den Alltagsstress schnell vergessen lässt.

